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Was vom Hafenkran übrig bleibt...

Neun Monate lang durfte er Reizobjekt von Zürich sein: Nun ist der Hafenkran Geschichte.

Pneu- statt Hafenkran: Das Kunstobjekt ist weg.
Pneu- statt Hafenkran: Das Kunstobjekt ist weg.
Doris Fanconi

Den Hafenkran gibt es nicht mehr. Die letzten Teile des umstrittenen Kunstwerks wurden heute Mittwochnachmittag entfernt. Die Terrasse beim Rathaus werde wieder hergestellt, teilte das städtische Tiefbau- und Entsorgungsdepartement mit.

Nur ein paar Hafenpoller werden noch an die neun Monate erinnern, als Zürich «maritim» war. Sie bleiben bis auf Weiteres am Limmatquai stehen, wie es in der Mitteilung heisst. Und bis im Sommer werde man hin und wieder ein Schiffshorn tuten hören.

Am Donnerstag wird die Terrasse neben dem Rathaus wieder ihrer alten Funktion zugeführt. Das Tiefbauamt wird das Kranfundament abtragen, Pflastersteine einsetzen und Sitzbänke aufstellen.

Auch wenn das Kunstobjekt «Hafenkran» höchst umstritten war: Viele Zürcherinnen und Zürcher möchten ein Souvenir davon. Die Stadt und das Künstlerteam beschlossen deshalb, Einzelteile abzugeben. Einige hundert Teile - vor allem Schrauben und Muttern - wurden schon vor Ort verteilt. Die letzten gibt es am Donnerstagnachmittag, wie Jan Morgenthaler vom Künstlerteam auf Anfrage sagte.

Der Hafenkran war im April 2014 im Rahmen des Kunstprojektes «zürich-transit-maritim» aufgestellt worden. Die Geschichte um das Projekt erzählt zwar, Poller und Kran seien «freigelegt» worden. In Wirklichkeit stammte das verrostete Teil aus dem Norddeutschen Rostock an der Ostsee.

SDA/mrs

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