Zum Hauptinhalt springen

Was Zürcher Goldschmiede bei den Deutschen lernen können

Weil Juweliere an der Bahnhofstrasse ihre Ware immer besser schützen, weichen die Schmuckdiebe auf kleine Goldschmiede in der Altstadt aus. Das ruft den internationalen Juwelier-Warndienst auf den Plan.

Es erwischte gleich sechs Goldschmiede in der Zürcher Altstadt. Vor und während den Weihnachten schlugen Schmuckdiebe die Schaufenster ein und räumten sie leer. Die meisten Goldschmied-Ateliers kamen aber mit einem blauen Auge davon, weil das Sicherheitsglas hielt, was es versprach. Der Sachschaden ist dennoch beträchtlich. Von bis zu 5000 Franken geht die Stadtpolizei pro Fall aus.

Laut Martin Winckel vom internationalen Juwelier-Wachdienst nahmen Einbrüche auf kleine Goldschmied-Ateliers in jüngster Zeit rapide zu. Für ihn ist klar, wieso es die Diebe auf die Kleinen abgesehen haben: «Weil die Juweliere an der Bahnhofstrasse immer bessere Sicherheitsvorkehrungen treffen, werden für sie diese Geschäfte in der Umgebung attraktiver.» Dazu komme, dass sich die betroffenen Läden meist in unauffälligen Seitengassen befinden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.