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Weniger bezahlter Sex in Zürich

Die Stadt zieht eine positive Zwischenbilanz zur Umsetzung der neuen Prostitutionspolitik. Die Sexarbeiterinnen fühlen sich am neuen Strichplatz sicherer, nehmen aber weniger Geld ein.

Seit 26. August 2013 offen: In den Sexboxen auf dem Strichplatz in Altstetten können Prostituierte ihre Freier  bedienen. Die Sexarbeiterinnen schätzen gemäss einer Befragung den Fortschritt bezüglich Sicherheit und Infrastruktur.
Seit 26. August 2013 offen: In den Sexboxen auf dem Strichplatz in Altstetten können Prostituierte ihre Freier bedienen. Die Sexarbeiterinnen schätzen gemäss einer Befragung den Fortschritt bezüglich Sicherheit und Infrastruktur.
Steffen Schmidt, Keystone
Piktogramm der Sexboxen: Auf Schildern werden die Freier zum Depotweg geleitet, wo sich der Strichplatz befindet. Auf die Umgebung habe der Strichplatz keine negativen Auswirkungen, bilanziert die Stadt. Die Neuregelung der Strassenprostitution habe somit für die Bevölkerung eine massive Entlastung von negativen Begleiterscheinungen gebracht.
Piktogramm der Sexboxen: Auf Schildern werden die Freier zum Depotweg geleitet, wo sich der Strichplatz befindet. Auf die Umgebung habe der Strichplatz keine negativen Auswirkungen, bilanziert die Stadt. Die Neuregelung der Strassenprostitution habe somit für die Bevölkerung eine massive Entlastung von negativen Begleiterscheinungen gebracht.
Ennio Leanza, Keystone
Wo die Salons sind: Die Übersicht über die Bordellbetriebe in Zürich.
Wo die Salons sind: Die Übersicht über die Bordellbetriebe in Zürich.
Stadt Zürich
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Seit gut einem Jahr gelten für Prostituierte in der Stadt Zürich neue Regeln. Das Sozialdepartement zieht in einer Medienkonferenz eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Umsetzung dieser neuen Prostitutionspolitik.

Die Neuregelung der Strassenprostitution habe die Ziele bezüglich Schutz der Bevölkerung und der Sexarbeiterinnen erreicht. Insbesondere die obligatorischen Beratungsgespräche bei der Frauenberatung Flora Dora hätten dazu geführt, dass ein Vertrauensverhältnis zu den Sexworkerinnen aufgebaut werden konnte. In rund einem Drittel der Verfahren wegen Menschenhandels konnten die Opfer dank der Informationen von Flora Dora erkannt werden. 31 solcher Verfahren führte die Stadtpolizei 2013 durch – im Vorjahr waren es noch 14.

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