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Wenn Aquarienfreunde auf einen Aprilscherz hereinfallen

Der Zoo Zürich räume seine Aquarien und verschenke Fische, hiess es in der Sonntagspresse. Ein Aprilscherz, wie sich herausstellte. Wer darauf hereinfiel, erhielt wenigstens ein Trostpflaster.

Bleibt im Zoo Zürich: Anemonenfisch.
Bleibt im Zoo Zürich: Anemonenfisch.
Keystone

Der Zoo Zürich richtet sich nach der neuen Aquarium-Naturschutzstrategie aus und setzt stärker auf die Vermittlung von Wissen. Die Aquarien werden geräumt und die Fische verschenkt. Abgabetermin war am Sonntag, 1. April, 10.00 Uhr, beim Zoo-Haupteingang.

Mit dieser Meldung führte die «NZZ am Sonntag» ihre Leser aufs Glatteis. Und tatsächlich, ein kleines Grüppchen stand, samt passenden Transportgefässen, zur angegebenen Zeit am Zoo-Eingang. Nicht bedacht hatten die Aquarienfreunde das Datum der Meldung, den 1. April.

Im ersten Moment gab es dann etwas lange Gesichter, sagte Martin Bauert, leitender Kurator des Zoo Zürich, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Doch die Enttäuschung währte nicht lange, denn für alle Reingefallenen gab es eine einstündige Führung durchs Aquarienhaus und anschliessend einen kleinen Imbiss.

Autowaschen in der Sex-Box

Ein wahrer Kern steckt übrigens doch in der Geschichte. In den nächsten Jahren soll tatsächlich umgebaut werden und das Zoofest im Sommer ist daher den Aquarien gewidmet, sagte Bauert.

Von der letzten städtischen Abstimmung liess sich Radio 24 inspirieren. Hier wird praktisch gedacht: Die geplanten Sex-Boxen sollen nach getaner Arbeit der Prostituierten nicht leer stehen, sondern tagsüber als Autowaschanlage genutzt werden. Dann bleibt das Areal auch immer schön sauber.

(SDA)

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