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Wenn Seniorinnen öffentliche Wände versprayen

Am Montagnachmittag konnte man drei vife ältere Damen beim Graffitisprühen am oberen Letten beobachten. Dahinter steckt ein sinniges Projekt.

Mit Profiequipment ans Erstlingswerk: Die drei SAW-Künstlerinnen. Fotos: Urs Jaudas
Mit Profiequipment ans Erstlingswerk: Die drei SAW-Künstlerinnen. Fotos: Urs Jaudas

So gegen 14.30 Uhr, kurz nachdem sie zaghaft begonnen haben, erste Flächen zu besprühen, fährt ein Kastenwagen der Stadtpolizei vorbei. Für jeden gestandenen Graffitikünstler wäre das die Traumsituation: Vor den Augen der Polizisten öffentliches Terrain besprayen, zu geil – auf der Street-Credibility-Skala bekäme man dafür eine glatte 10. Doch Miriam Meier, Therese Fischer und Doris Tognazzo bemerken die Polizei gar nicht, so sehr sind sie in ihre Aufgabe vertieft. Verständlich, es ist schliesslich ihr erstes Mal an der Wand, das bedeutet Aufregung pur.

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