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«Wenn Zürich wächst, tut das der Stadt gut»

Patrick Gmür war sieben Jahre Zürichs Stadtbaumeister und als solcher einer einzigen Maxime verpflichtet: Bauen ermöglichen, nicht verhindern. Was hat ihn in dieser Zeit umgetrieben?

Mit dem Rollenwechsel zum Stadtplaner veränderte sich sein Blick: «Weg von der Parzelle, hin zum Gesamten», sagt Patrick Gmür mitten in seiner Stadt, mitten im Stadtmodell. Fotos: Esther Michel
Mit dem Rollenwechsel zum Stadtplaner veränderte sich sein Blick: «Weg von der Parzelle, hin zum Gesamten», sagt Patrick Gmür mitten in seiner Stadt, mitten im Stadtmodell. Fotos: Esther Michel

Es ist ein gutes Bild. Für das Foto des abtretenden Stadtbaumeisters ebenso wie für sein Schaffen in den vergangenen sieben Jahren. Patrick Gmür steht im Stadtmodell, er überblickt die Stadt und ihre Entwicklung, sichtbar an den Farben der kleinen Modelle. Alles, was aus weissem Gips gefertigt ist, befindet sich in Planung. Es sind kleine weisse Flecken, über die Stadt verteilt. Man fragt sich ob der vergleichsweise geringen Zahl, ob Zürich nicht vielleicht doch schon gebaut ist. Und vor allem: ob ein Stadtbaumeister einer Stadt eine Linie verleihen kann. Seine Linie.

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