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Wer als Unternehmer scheitert, kann nicht stempeln gehen

Das Gesetz sagt es deutlich: Gescheiterte Unternehmer erhalten keine Arbeitslosengelder. Die wenigsten, die ein Start-up gründen, wissen das. Auch François Cochard wusste es nicht.

Verstand die Welt nicht mehr: Der ehemalige Jungunternehmer François Cochard.
Verstand die Welt nicht mehr: Der ehemalige Jungunternehmer François Cochard.
Dominique Meienberg

François Cochard ist Unternehmer. Besser gesagt: Er war Unternehmer. Der 42-Jährige hatte mit drei Kollegen eine GmbH gegründet, die Kulturveranstaltungen organisierte. Als Geschäftsführer und einziger fester Mitarbeiter der Firma zahlte er stets zuverlässig Beiträge an die Arbeitslosenversicherung (ALV). Doch die Geschäfte liefen nicht nach Businessplan – Cochard meldete sich als Arbeitsloser. Dann die böse Überraschung: Die Arbeitslosenkasse lehnte sein Gesuch ab. Wegen einer sogenannten arbeitgeberähnlichen Stellung.

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