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Wer fährt diese Velos?

Es war nach den Sumerern der wohl 25. Versuch, das Rad neu zu erfinden. Ein Hochsitz und viel Gestänge haben dabei herausgeschaut. Das einst Progressive hat die Zeit längst wegerodiert. Geblieben ist ein Bekenntnis zur Individualität. Eines jedoch, das keiner mehr so richtig versteht.Geeignet für: Bioladen-Besitzer, Tüftler, Hochseilartisten, Winter-Zürichsee-Schwimmer.
Es gab Väter, die zum Leidwesen ihrer Söhne einen Opel statt ein Auto kauften. Der Wagen müsse nicht aussehen, sondern nur laufen, behaupteten die Väter und unterschlugen: Was man sieht, kann nicht nicht aussehen. Diesem Paradoxon folgt der Renner mit Schutzblech und Gepäckträger. Er war wohl billig, weil Secondhand, ist dank Plastiksack über dem Sattel allwetterfest und grauer als jede Maus. Wem das zu wenig Glanz ist – und heute ist das vielen zu wenig –, der lässt ihn sich zum City-Bike tunen. Einem mit gradem Lenker, der so schmal ist, das man zu schielen beginnt, wenn man auf seine Hände blickt.Geeignet für: Studentinnen, Zürich-Pendler mit Zweitvelo, Kinder geschmacksblinder Väter, Schwarzfahrer.
War der Cruiser ein Beispiel für Unvernunft auf zwei Rädern, ist das moderne Damenbike eines für extrem vernünftiges Verhalten. «Kassensturz» und BfU-Experten halten die Daumen hoch, und die Kinder im Kindersitz träumen von einem wilderen Leben.Geeignet für: moderne Eltern mit Doppelnamen, Velohelm-Trägerinnen mit Kinderwunsch.
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