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Der Zürcher Trend, den noch keiner kennt

Bäume sind für Städter ein eher abstraktes Konzept. Dabei hilft die Kenntnis populärer Arten beim Smalltalk – und sogar bei der Orientierung.

Im Winter sind sie schwierig zu erkennen: Blick in die Krone zweier Spitzahorne, in den letzten Jahren die meist gepflanzten Bäume in Zürich. Foto: Sabina Bobst
Im Winter sind sie schwierig zu erkennen: Blick in die Krone zweier Spitzahorne, in den letzten Jahren die meist gepflanzten Bäume in Zürich. Foto: Sabina Bobst

Stadtbild, Nr. 016 – Stadtzürcher reden gerne über Bäume, ohne gross Ahnung zu haben, wovon sie da reden. Sie hängen an Bäumen wie an einem abstrakten Konzept. Das äussert sich im populären Gewäsch vom «Grünraum», dem es ziemlich wurst scheint, ob da eine Erle oder eine Esche steht. Hauptsache, es wird fleissig Chlorophyll produziert – als Antidepressivum gegen den grauen Alltag.

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