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Zürcher Stadiongegner werben mit brennenden Hochhäusern

Die Gegner der Stadionvorlage kämpfen mit harten Bandagen: Jetzt wird sogar mit einer 9/11-Fotomontage Stimmung gemacht.

Der Flyer, der derzeit in öffentlichen Verkehrsmitteln verbreitet wird, zeigt in einer Fotomontage die beiden Hardturm-Wohntürme in Flammen. Visualisierung und Text (Nein-11, ausgesprochen «nein-eleven») sind dabei eindeutig an den bekannten New Yorker Terroranschlag angelehnt.

Aus dem Flyer geht die Urheberschaft nicht direkt hervor. Wie ein Leser von Redaktion Tamedia schreibt, gleicht die Visualisierung jedoch einer anderen Visualisierung, welche der sogenannte «Koordinationsausschuss Nein zum Hardturm Bschiss» über ihren Facebook-Kanal verbreiten lässt. Der Koordiantionsausschuss umfasst gemäss Webauftritt die IG Hardturmquartier, die IG Freiräume Zürich West und das Komitee gegen den Höhenwahn.

«Nur ein Hexenkessel»

José Wolf, Sprecherin des Koordinationsschusses, distanziert sich vehement vom Flyer. «Mit dem haben wir nichts zu tun.» Das offizielle Signet des Ausschusses zeigt das Stadion, das einem Hexenkessel gleichen würde. Ein weiteres Bild, welches das Stadion in Flammen zeigt und auf der Facebook-Seite des Komitees Nein zum Hardturm Bschiss gezeigt wird, wurde nach der Anfrage von Redaktion Tamedia wieder entfernt. Wie Wolf sagt, ist es kein offizielles Bild des Koordinationsausschusses und könne auch nichts zu den Urheberrechten sagen. Das Komitee distanziere sich von populistischer Stimmungsmache und wolle die Themen sachlich angehen.

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