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Wie die Regierungsratskandidaten die Umwelt belasten

Die Regierungsratskandidaten leben ökologisch auf zu grossem Fuss, auch der Grüne Martin Graf.

Eine «radikale Neuordnung» der Wirtschaft haben die Grünen jüngst postuliert. Die Wirtschaft soll so funktionieren, dass eine Erde genügt, um den Lebensstil der Bevölkerung dauerhaft zu ermöglichen. Diese Forderung nach vollendeter Nachhaltigkeit bringt die Grünen in Verlegenheit, denn ihre Exponenten leben die Doktrin selber nicht konsequent.

Martin Graf, Regierungsratskandidat der Grünen, hat auf Anregung des «Tages-Anzeigers» seinen ökologischen Fussabdruck errechnet. Auf der Internetsite der Nichtregierungsorganisation Global Footprint Network hat er Fragen zu seinem Lebensstil beantwortet. Das Resultat: Würden alle Menschen so leben wie Graf, bräuchte es 1,8 Erden. Das ist zwar deutlich weniger als der durchschnittliche Verbrauch in der Schweiz (2,8) oder den USA (4,5), aber noch immer mehr als der globale Durchschnitt (1,5) und der angestrebte Zielwert (1). Spitzenverbraucher sind die Vereinigten Arabischen Emirate mit 6,0. Auf der anderen Seite der Rangliste steht Osttimor mit 0,2.

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