Wiedereröffnung am Uetliberg

Das Teehüsli ist nicht am Ende: Nach einem Jahr eröffnen neue Betreiber den beliebten Waldkiosk am Uetliberg wieder. Es ist nicht die einzige Neuerung am Zürcher Hausberg.

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Am 30. April geht das Teehüsli beim Hohensteinplatz auf dem Uetliberg nach einem Jahr wieder auf. Nachdem 2015 keine Wirtsleute mehr zu finden waren, die den Betrieb sicherstellten, war die Zukunft der traditionsreichen Waldschenke ungewiss.

Nun haben die Naturfreunde Schweiz eine neue Sektion Uetliberg gegründet. Diese wird das Teehüsli wieder öffnen und langfristig betreiben, wie deren Präsident Ruedi Heer auf Anfrage sagte. «Wir haben mit Grün Stadt Zürich einen neuen Pachtvertrag abgeschlossen und freuen uns, dieses beliebte Angebot auf dem Uetliberg für alle wieder zugänglich zu machen», so Heer.

Das Angebot werde in Absprache mit Grün Stadt Zürich bewusst einfach gehalten. Bestückt wird es auch mit Produkten lokaler Anbieter und Kuchen von Vereinsmitgliedern. Alkohol ist nicht erlaubt, Kaffee und Tee wird auf dem Feuer gekocht. Die Bänke vor dem Häuschen wird der Verschönerungsverein Zürich unterhalten.

Das ganze Jahr über offen

Ziel ist es, das Teehüsli mittelfristig nicht nur an den Wochenenden, sondern auch an beliebten Tagen unter der Woche zu öffnen. Bewartet wird es von Vereinsmitgliedern. Die neue Sektion Uetliberg bestehe zwar bereits aus 50 Mitgliedern, doch laut Heer seien Neumitglieder sehr willkommen. «Vor allem für Familien mit Kindern ist das Teehüsli mit dem grossen Spielplatz mitten im Wald besonders attraktiv. Aber auch für ältere Generationen ist das Teehüsli gut erreichbar», sagt er.

Offen ist der ehemals Waldschenke Hohenstein genannte Kiosk das ganze Jahr hindurch. Schlittler sollen sich im Winter also mit einem Kaffee wärmen können, während sich Wanderer oder Biker im Sommer auch mit kalten Getränken stärken können.

«Wer sich nicht in einer gestylten Beiz, sondern günstig und gemütlich verpflegen will, ist bei uns richtig», sagt Heer. Über die für einen Gastrobetrieb erforderliche Infrastruktur verfügt das Teehüsli nicht, entsprechend wird auch nicht gewinnorientiert gewirtschaftet.

Einen Monat nach der Wiedereröffnung steht bereits eine Feierlichkeit an: Am 28. Mai wird auf dem Hohensteinplatz ein neuer Brunnen eingeweiht. Gleichzeitig wird ein neuer Eibenlehrpfad eröffnet. Der Brunnen wurde aus Stein und Bronze gefertigt und die Form einer Eibenbeere haben. Er wird den alten Brunnentrog aus Holz bei der Feuerstelle ersetzen. Die langsam wachsende Eibe kommt besonders am Uetliberg in grosser Zahl vor. Dort wächst eines der grössten Eibenvorkommen Europas. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.04.2016, 15:21 Uhr

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