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Wieso Zürich ein umstrittenes Stauseeprojekt unterstützt

Obwohl das Öko-Lager gespalten ist, steht die Zürcher Stadtregierung hinter dem Bau einer Staumauer im Berner Oberland.

Intakte Berglandschaft: Hier am stark geschrumpften Triftgletscher soll ab 2023 eine Staumauer gebaut werden. Foto: Keystone
Intakte Berglandschaft: Hier am stark geschrumpften Triftgletscher soll ab 2023 eine Staumauer gebaut werden. Foto: Keystone

Landschaftsschutz kontra Energiewende: Dieser Zielkonflikt zeigt sich beim geplanten Triftstausee hoch über dem Gadmental im Berner Oberland geradezu exemplarisch. Die Kraftwerke Oberhasli (KWO), an denen auch das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) als Aktionärin beteiligt ist, wollen den beim Rückzug des Triftgletschers in einer Mulde entstandenen See mit einer 167 Meter hohen Mauer zum Stausee umfunktionieren. Derzeit läuft das Konzessionsverfahren für das 380-Millionen-Franken-Projekt, Baustart ist frühestens 2023.

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