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«Wir machen den Hausbesetzern keine Konkurrenz»

Ein Atelier zum Spottpreis, und das im teuren Seefeldquartier: Der Verein Projekt Interim organisiert die Zwischennutzung von leer stehenden Liegenschaften in Zürich und erfüllt Künstlerträume.

Nora Zukker, Sie sind Sprecherin des Projekts Interim. Im November sind Sie in die Büroräume am Kirchweg eingezogen. Wie ist es dazu gekommen? Wir wussten natürlich, dass die Zwischennutzung an der Badenerstrasse zeitlich begrenzt ist und haben deshalb weiter nach leer stehenden Liegenschaften Ausschau gehalten. Raffael Büchi, Beirat von Projekt Interim, hat den Kontakt zur Ledermann Immobilien AG hergestellt. Herr Ledermann und CEO Michael Müller zeigten sich an unserem Vorschlag der Zwischennutzung interessiert.

Was bezahlen die Zwischennutzer für einen Raum? Die Zwischennutzer bezahlen nur die anfallenden Nebenkosten, die sich zwischen 150 und 200 Franken pro Monat bewegen. Um die Organisation zu vereinfachen, ist dieser Beitrag nicht von der Grösse des Ateliers abhängig – wenn jemand, zum Beispiel ein Fotograf, für sein Projekt mehr Platz braucht, bekommt er mehr Platz. Dies können wir dank der grosszügigen Platzverhältnisse am Kirchenweg so organisieren. Insgesamt stehen uns mehr als 4000 Quadratmeter zur Verfügung.

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