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«Wir sind das Gegenteil einer Sekte»

Um die Freimaurer ranken sich abenteuerliche Verschwörungstheorien. Was geschieht hinter den Mauern der Bruderschaft auf dem Lindenhof? Ein Einblick in die Zürcher Loge – «Was hinter verschlossenen Türen steckt».

George Washington, Mozart, Goethe – viele Grössen der Geschichte gehörten zu den Freimaurern. Kein Wunder also, ranken sich noch heute Verschwörungstheorien um die Bruderschaft. Kaum ein ungeklärtes Attentat oder eine geschichtliche Umwälzung wird in einschlägiger Literatur nicht mit geheimen Machenschaften der Freimaurer in Verbindung gebracht. Nicht zuletzt wohl, weil sich die Logen lange als öffentlichkeitsscheu erwiesen, konnten die Fantasien weiterspriessen. Für Tagesanzeiger.ch öffnen die Zürcher Brüder ihre Tore – und wollen sich damit auch vom Image des übermächtigen Geheimbundes befreien.

«Wir sind keine öffentliche Anstalt. Wenn man nicht weiss, was bei uns passiert, nährt das absurde Vorstellungen», sagt Giorgio Lenz, Meister des Stuhls. Er ist sozusagen der Vereinspräsident der grössten Zürcher Freimaurer-Loge «Modestia cum Libertate» («Bescheidenheit mit Freiheit»). Lenz ist sichtlich vorsichtig mit seinen Äusserungen, will kein Öl ins Feuer der Verschwörungstheoretiker und Kritiker giessen.

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