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Wo die Ewigkeit beginnt

Im Krematorium Sihlfeld können Angehörige von ihren Verstorbenen Abschied nehmen. Was bis zur Aufbahrung geschieht und was es mit dem sogenannten Kühlsee auf sich hat im 4. Teil unserer Serie «Was hinter verschlossenen Türen steckt».

Stattlicher Bau für die Totenwache: Die Aufbahrungshalle Krematorium Sihlfeld im Zürcher Kreis 3.
Stattlicher Bau für die Totenwache: Die Aufbahrungshalle Krematorium Sihlfeld im Zürcher Kreis 3.
Tina Fassbind
Bruno Bekowies, stv. Leiter Bestattungs- und Friedhofsamt Zürich, öffnet die Türe zu den Hallen, in denen die Verstorbenen aufgebahrt werden.
Bruno Bekowies, stv. Leiter Bestattungs- und Friedhofsamt Zürich, öffnet die Türe zu den Hallen, in denen die Verstorbenen aufgebahrt werden.
Tina Fassbind
Stattlicher Bau für die Totenwache: Die Aufbahrungshalle Krematorium Sihlfeld im Zürcher Kreis 3.
Stattlicher Bau für die Totenwache: Die Aufbahrungshalle Krematorium Sihlfeld im Zürcher Kreis 3.
Tina Fassbind
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Es ist kühl im Raum C der Aufbahrungshalle Sihlfeld. Kühl, aber nicht kalt. An der Wand brennt eine Kerze, ein Stuhl steht in der Ecke, daneben eine Box mit Taschentüchern. In der Mitte des Raumes ist ein viereckiger Kasten aufgebaut, ein sogenannter Katafalk, darin liegt ein Sarg aus hellem Holz.

Hier drinnen, mitten im lebhaften Kreis 3, können Hinterbliebene von ihren Verstorbenen Abschied nehmen. Hier herrscht absolute Ruhe – Totenstille. Es ist aber kein Raum, aus dem man so schnell wie möglich wieder hinaus will. Die Wände sind hell, das Tageslicht dringt durch Fenster an der Decke herein. Es hat keine finsteren, unheimlichen Ecken.

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