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Wo Einstein und Dürrenmatt einkehrten

Das Odeon feiert morgen sein 100-jähriges Bestehen. Das Jubiläum ist dem Traditionslokal einiges wert: Für einmal sind manche Getränke und Speisen zum Spottpreis zu haben.

Zürcher Geschnetzeltes oder Ochsenmaulsalat für zehn Franken, das Glas Wein zum Menu für nur einen Franken: Das Zürcher Odeon lässt morgen die Korken knallen – und feiert seine ruhmreiche Geschichte mit Schnäppchen, die an alte Zeiten erinnern.

Am 1. Juli 1911 öffnete das Odeon seine Tore. Besonders während der beiden Weltkriege entwickelte es sich zum Treffpunkt der europäischen Intelligenzia, die aus unterschiedlichen Gründen Zuflucht in der Schweiz suchten. Darunter: Wladimir Lenin, Thomas Mann, Erich Maria Remarque oder Albert Einstein. In den 40er- und 50er-Jahren waren die Schweizer Literaturgrössen Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt oft im Café zu sehen, Ersterer soll dort grosse Teile seines «Tagebuchs 1946–1949» geschrieben haben.

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