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Wo man den Ferrari heute nicht hinstellen sollte

Dieser teure Sportwagen stand beim Helvetiaplatz – und damit genau dort, wo es in den vergangenen Jahren regelmässig zu Krawallen kam.

Parkplatz mit Sicht auf den Helvetiaplatz: Die Polizei bringt sich neben dem Ferrari in Stellung für eine allfällige Nachdemo.
Parkplatz mit Sicht auf den Helvetiaplatz: Die Polizei bringt sich neben dem Ferrari in Stellung für eine allfällige Nachdemo.
Twitter @tweetlilly79

Es ist ein friedlicher und sonniger 1. Mai. Bis jetzt. Doch am Tag der Arbeit kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Ausschreitungen und Strassenschlachten zwischen der Polizei und den Chaoten – und diese fanden immer rund um den Helvetiaplatz im Zürcher Kreis 4 statt.

Polizei kann keine Rücksicht nehmen

Just dort stand heute Mittwoch kurz nach 14 Uhr ein Ferrari 458 Italia, der über 200'000 Franken kostet. «Der Besitzer wird wohl gedacht haben, dass sein Auto neben der Polizei sicher ist. Aber es ist kein idealer Parkplatz für einen Ferrari am Tag der Arbeit in Zürich», so Polizeisprecherin Brigitte Vogt gegenüber Redaktion Tamedia.

Die Polizei kann in einem solchen Fall nichts tun. «Abschleppen würden wir das Auto höchstens, wenn es als gestohlen gemeldet oder falsch parkiert wäre. Ansonsten können wir den Fahrer lediglich darauf aufmerksam machen, dass wir auf dieses Auto keine Rücksicht nehmen können, wenn es zu einem Polizeieinsatz kommen sollte.»

Der Ferrari und die Hells Angels

Der Luxuswagen wurde von Hells Angels bewacht, wie «20 Minuten» berichtete. Auch der Besitzer des Autos sei ein Mitglied des Motorrad- und Rockerclubs.

Warum er seinen Ferrari ausgerechnet dort abgestellt hat, ist nicht bekannt. Er ist inzwischen wieder weggefahren – was sicher auch besser ist, denn wenn ein Auto bei einer Demonstration zu Schaden kommt, könnte es sein, dass die Versicherungen die Leistungen kürzen: Autobesitzer müssen sich informieren, wo Demos geplant oder möglich sind, um das Fahrzeug vor Schäden zu schützen. Von dieser Verpflichtung entbindet einen auch eine Vandalismus-Zusatzversicherung nicht, heisst es in einem Artikel von «20 Minuten».

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