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Wohnungsbau auf Rekordniveau – vor allem in Altstetten

2018 sind in der Stadt Zürich 3360 Wohnungen entstanden – so viele wie seit über sechzig Jahren nicht mehr.

In Altstetten sind ein Viertel aller Neubauwohnungen entstanden.
In Altstetten sind ein Viertel aller Neubauwohnungen entstanden.
Raisa Durandi

Im vergangenen Jahr wurde ein Höchstwert an neuen Wohnungen erreicht: 3360 Neubauwohnungen, so viele wie seit über 60 Jahren nicht mehr. Da weniger Wohnungen abgebrochen wurden, stieg auch der Wohnungsbestand um 2725 und damit so stark wie seit 1954 nicht mehr, wie die Stadt Zürich am Dienstag mitteilte.

Altstetten boomt

Rund ein Viertel (751) aller Neubauwohnungen auf dem Stadtgebiet entstand in Altstetten. Es ist das dritte Jahr in Folge, dass in diesem Kreis am meisten neue Wohnungen entstehen. Aufgrund von laufenden Bauprojekten wird erwartet, dass in diesem Quartier auch in den kommenden Jahren die meisten neuen Wohnungen entstehen. So befanden sich Ende 2018 noch über 1000 Wohnungen in laufenden Bauprojekten.

In den Kreisen 2 und 11 wuchs der Wohnungsbestand um je 500 Einheiten. Im Kreis 4 (Aussersihl) wurden keine Wohnungen gebaut, aber 21 abgebrochen, sodass es hier unter dem Strich weniger Wohnungen gibt.

Private Gesellschaften legen zu

Im Gegensatz zu 2017 waren es im vergangenen Jahr vor allem Privatgesellschaften, die Wohnungen gebaut haben. Sie realisierten knapp die Hälfte aller Stadtzürcher Neuwohnungen. Darunter finden sich auch drei grössere Projekte, wie das Vulcano beim Bahnhof Altstetten, die Bauten auf dem Labitzke-Areal und das Studentenwohnheim in der Binz.

Zwar trugen auch die Baugenossenschaften mit 870 Wohnungen zu rund einem Viertel der Neubauten bei, doch verzeichneten sie auch fast die Hälfte aller Abbrüche. «Wohnbaugenossenschaften ersetzen immer wieder ganze Siedlungen», schreibt die Stadt.

Da sowohl die Anzahl der bewilligten Wohnungen wie auch der Wohnungen im Bau rückläufig sind, ist davon auszugehen, dass die rekordartige Zunahme im kommenden Jahr nicht gehalten werden kann.

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