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Wolff in Bedrängnis

Den Chaoten der «Protest­bewegung» in Zürich ging es längst nicht mehr ums Politische.

In ihren Anfängen war die Reclaim-the-Streets-­Bewegung ein friedlicher Karneval gegen die Globalisierung, gegen die Gentrifizierung der Städte, gegen die Ausgrenzung von Ausländern und sozial Schwachen. Doch nach der erneuten zerstörerischen Eskalation in der Nacht auf Samstag in Zürich mit sieben ­verletzten Polizisten und mehreren Hunderttausend Franken Sachschaden distanziert sich die linke Politik.

Die meist jugendlichen Autonomen machen sich für mehr Freiräume, günstigen Wohnraum und Party stark. Kein unsympathisches Anliegen, eigentlich. Doch ein «Gegen Nazis»-Aufnäher macht den gewaltbereiten Punk nicht zum besseren Menschen. Den Chaoten der «Protest­bewegung» vom Freitagabend ging es längst nicht mehr ums Politische. Sie waren nur noch Krawallmacher.

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