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Wollte das Opfer schlichten?

Der Staatsanwalt hat zwei der drei Männer freigelassen, die nach der tödlichen ­Schiesserei in Affoltern ­verhaftet worden waren.

Kam er zwischen die Fronten?: Im Mordfall von Affoltern gibt es neue Hinweise.
Kam er zwischen die Fronten?: Im Mordfall von Affoltern gibt es neue Hinweise.

Die Stadtpolizei hatte die drei Männer in der Nähe des Tatorts an der Wehntalerstrasse in Zürich-Affoltern am frühen Sonntagmorgen verhaftet. Gestern sind laut Staatsanwaltschaft zwei der Männer freigelassen worden. Beim dritten Verhafteten stellte sie Antrag auf Untersuchungshaft.

Die Polizei war von Anwohnern alarmiert worden, weil diese Schüsse gehört hatten. Vor Ort fanden die Polizisten einen Mann auf dem Trottoir, der trotz sofortigen Reanimationsversuchen seinen schweren Schussverletzungen erlag. Beim Opfer handelt es sich um einen 30-jährigen Montenegriner, der in Affoltern lebte. Er arbeitete seit Jahren teilzeitlich als Türsteher und war vor allem begeisterter Kampfsportler. Wie sein Vater zum Redaktion Tamedia sagte, war er dreimal Schweizer Meister in Jiu-Jitsu gewesen. Zur Tat wollte sich sein Vater nicht äussern.

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