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Wurde im Letzigrund bei der Sicherheit gespart?

Die Ausschreitungen seien auch wegen der Sparmassnahmen bei GC möglich geworden, glaubt ein Insider. Die Liga widerspricht.

Die Überwachungskameras im Letzigrund hängen überall an den Decken. Und sie bieten nun dem Stadionmanagement, den Klubs und der Polizei die grosse Chance, mehrere Dutzend der Krawallmacher zu identifizieren, die am Sonntag das 226. Derby zwischen GC und dem FCZ zum Abbruch brachten.

Gemäss gut unterrichteten Quellen zeigen die Videoaufnahmen in bester Qualität, wie im GC-Sektor die Gruppe gewaltbereiter Fans ihre Gesichter maskiert und sich mit Stangen bewaffnet. Wie Krawallmacher aus der FCZ-Südkurve in Richtung GC-Sektor ziehen. Sie zeigen auch den Vermummten, der zwei brennende Petarden auf die GC-Fans wirft. Am Sonntag konnte der Mann den Sicherheitskräften im Getümmel entkommen. Es gibt jetzt trotzdem eine reelle Chance, ihm verspätet ein Gesicht zu geben. Die Verantwortlichen sichten in einer Sisyphusarbeit sämtliche Bilder des Nachmittags, um den (noch unvermummten) Täter beim Betreten des Stadions oder an einem Verpflegungsstand aufgrund seiner Kleider wiederzuerkennen. Christian Schöttli, der Sicherheitsverantwortliche der Swiss Football League, sagt: «Wir werden alles daran setzen, diesen Mann zu identifizieren.»

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