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Zehn Randalierer sitzen in Untersuchungshaft

Zehn Personen, die am Samstag bei den Krawallen in Zürich festgenommen worden sind, sitzen schon in Untersuchungshaft. Zehn weitere sollen noch folgen, wie die Oberstaatsanwaltschaft mitteilte.

46 Randalierer darunter eine Frau - wurden nach der polizeilichen Befragung am Montag der Staatsanwaltschaft zugeführt. Sie haben sich wegen Landfriedensbruchs sowie Gewalt und Drohung gegen Beamte zu verantworten. Die meisten seien zwischen 18 und 25 Jahre alt und Schweizer Bürger, schreibt die Oberstaatsanwaltschaft.

Die Staatsanwaltschaft habe 18 Strafbefehle ausgestellt, heisst es in der Mitteilung. Meist handle es sich um bedingte Geldstrafen. Diese lägen zwischen 120 und 180 Tagessätzen zu 30 bis 80 Franken.

91 Personen festgenommen

Für 20 Festgenommene beantragte die Staatsanwaltschaft die Anordnung von Untersuchungshaft. Zehn der Anträge seien bereits gutgeheissen worden, zehn seien noch hängig. Die übrigen acht Personen wurden von der Staatsanwaltschaft aus der Haft entlassen. Die Verfahren gegen sie würden aber weitergeführt.

In der Nacht auf Sonntag waren insgesamt 91 Personen festgenommen worden. Ausser den 20, die in U-Haft sollen, sind inzwischen alle wieder auf freiem Fuss. Angesichts der grossen Zahl Verhafteter waren zehn Mitglieder der Staatsanwaltschaft für die Befragungen und sechs Haftrichter für die Behandlung der U-Haft-Anträge im Einsatz.

SDA/pbe

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