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Zirkustaugliche Landiwiese kostet 1,7 Millionen

Damit der Circus Knie sein Zelt in Zürich aufschlagen kann, verwandelt die Stadt die Landiwiese in einen Kiesplatz. Welchen Beitrag der Zirkus entrichtet, will die Stadt nicht verraten.

Teures Gastspiel: Der Circus Knie ist vom 7. Mai bis am 6. Juni in Zürich.
Teures Gastspiel: Der Circus Knie ist vom 7. Mai bis am 6. Juni in Zürich.
Keystone

Die Sechseläutenwiese wird zum Platz umgebaut, deshalb muss der Circus Knie auf die gegenüberliegende Seeseite ausweichen. Ursprünglich sollte der Tross während nur zwei Saisons auf der Landiwiese gastieren, wegen der archäologischen Funde beim Bau des Opéra-Parkhauses verzögert sich Knies Rückkehr jedoch um ein weiteres Jahr.

Damit die Landiwiese zirkustauglich wird, sind grosse Anpassungen nötig. Im nördlichen Teil der Anlage, die ans Freibad Mythenquai grenzt, wurde das Gras mit einem gröberen und einem feinen Kiesbelag überzogen.

Knie mietet, Stadt bezahlt

Wie Lukas Handschin von Grün Stadt Zürich gegenüber der «Zürichsee-Zeitung» erklärt, sei dies nötig, damit das Gelände das Gewicht der Lastwagen aushält. Dazu habe ein Kanalisationsanschluss eingebaut werden müssen, damit die Gülle der Elefanten nicht direkt in den See fliesst.

Die Massnahmen kosten den Zürcher Steuerzahler insgesamt 1,7 Millionen Franken. Knie bezahle Miete, zitiert die ZSZ den Sprecher weiter. Deshalb müsse die Stadt den Platz so herrichten, dass der Zirkus ihn nutzen könne, ohne Schäden zu verursachen. Der Kiesplatz soll in drei Jahren wieder in eine Wiese umgewandelt werden.

Auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch wollte die Stadt keine Summe nennen, die ihr vom Zirkus überwiesen wird.

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