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Zivilschutz-Kompanie war drei Tage lang Asbestfasern ausgesetzt

60 Zivilschützer zerlegen in Zürich-West Gartenhäuschen. Am Montag kritisierten sie, dass deren Dächer krebserregenden Asbest enthalten. Die Stadt reagierte erst am Mittwoch.

Anstelle der Schrebergärten entsteht ein Stadtpark: Das zum Teil asbestverseuchte Pfingstweid-Areal wurde vom Zivilschutz geräumt.
Anstelle der Schrebergärten entsteht ein Stadtpark: Das zum Teil asbestverseuchte Pfingstweid-Areal wurde vom Zivilschutz geräumt.
Doris Fanconi

Gestern Mittag wurden die Zivilschützer nach Hause geschickt. Auftrag: Tenüs waschen. «Eine Vorsichtsmassnahme», sagte Roland Portmann, Sprecher von Schutz & Rettung Zürich. Auf dem Gelände, auf dem die Zivilschützer gearbeitet hatten, war Asbest gefunden worden.

Am Montag hatte die Zivilschutz-Kompanie begonnen, auf dem Pfingstweid-Areal hinter dem Hotel Renaissance in Zürich-West Schrebergärten abzuräumen. Bis Ende Oktober muss der Verein für Familiengärten Juchhof/Pfingstweid die Parzelle an die Stadt zurückgeben – ebenerdig, befreit von sämtlichen Überresten der Häuschen, Feuerstellen und Pergolas. Auf dem Gelände soll ein neuer Stadtpark entstehen. Der Pächter-Verein fragte deshalb bei Schutz & Rettung an, ob vielleicht Zürcher Zivilschützer das aufwendige Räumen des Geländes übernehmen könnten.

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