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Zu teuer geheiratet: Stadt Zürich zahlt Gebühren zurück

Hunderte Paare, die sich im vergangenen Jahr haben trauen lassen, bekommen 75 Franken zurückerstattet. Der Zuschlag für die «festliche Version» war nicht rechtens.

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Für die feierliche Version der Trauuung im Zürcher Stadthaus, verlangte das Standesamt 75 Franken zusätzlich. Dafür stand Paar und Gästen mehr Zeit im Trauzimmmer zur Verfügung. Themenbild: Keystone
Für die feierliche Version der Trauuung im Zürcher Stadthaus, verlangte das Standesamt 75 Franken zusätzlich. Dafür stand Paar und Gästen mehr Zeit im Trauzimmmer zur Verfügung. Themenbild: Keystone

Rund 900 Paare, die seit April 2019 im Zürcher Stadthaus geheiratet haben, zahlten dafür eine zu hohe Gebühr. Die Stadt zahlt ihnen das Geld nun zurück und entschuldigt sich.

Grund für das Versehen: Seit April 2019 gibt es für Trauungen im Stadthaus zwei Varianten, eine Kurzversion, die sich auf den amtlichen Teil beschränkt, und eine festlichere Version. Dabei steht das Trauzimmer dem Hochzeitspaar und seinen Gästen länger zur Verfügung.

Mit Zuschlag gegen Gesetz verstossen

Für diesen damals neuen Zusatz-Service verrechnete das Zivilstandsamt einen Gebührenzuschlag. Für Trauungen unter der Woche wurden 75 Franken zusätzlich fällig, für solche an Samstagen sogar 150 Franken. Dieser Zuschlag war jedoch nicht rechtens. Eine interne juristische Prüfung habe ergeben, dass für den Zuschlag die gesetzliche Grundlage fehle, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Die Stadt werde den Paaren das zu viel bezahlte Geld deshalb zurückzahlen, teilt die Stadt mit. Sie erhalten alle in diesen Tagen einen Brief, in dem sie über die Rückzahlung informiert werden. Das Zivilstandsamt entschuldigt sich für den Fehler, wie die Stadt weiter schreibt .

(SDA)

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