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O-Bike halbiert auf Druck seine Flotte

Der Veloverleiher soll in Zürich maximal 500 Velos verteilen, sagt Stadtrat Filippo Leutenegger. Derzeit sind es aber 900. Das Unternehmen verspricht zu handeln.

Eine Zürcher Umzugsfirma sammelt für O-Bike die falsch abgestellten Velos ein. (Video: Lea Blum)

Seit der Fahrradverleiher O-Bike seine Flotte in Zürich vor zwei Wochen von 350 auf 900 Stück vergrössert hat, gibt es deutlich mehr Reklamationen. Das zeigt sich unter anderem auf der städtischen Mängelplattform «Züri wie neu», wo diverse falsch parkierte Fahrräder und verstellte Fahrradständer gemeldet werden, von Schwamendingen über das Langstrassenquartier bis Aussersihl. Drei O-Bikes auf fünf Bügeln seien viel zu viel, empört sich einer in seiner Meldung. «Wann hört diese O-Bike-Plage endlich auf?»,

Auch für Stadtrat Filippo Leutenegger hat O-Bike die Grenze des Zumutbaren überschritten, wie er in einem Interview mit der NZZ sagt: «Diese Erhöhung auf 900 Velos geht nicht.» Er habe dem Unternehmen nahegelegt, sich auf maximal 500 Fahrräder zu beschränken. O-Bike-Sprecherin Ladina Moser sagte gegenüber den Onlineportal Watson, man werde dieser Bitte «selbstverständlich» nachkommen.

Wo die gelben Velos Durchgänge versperren, werden dieO-Bikes laut Leutenegger konsequent eingesammelt und erst gegen eine Gebühr von 50 Franken wieder zurückgegeben. Allein seit Freitag habe man über 40 O-Bikes eingezogen – das wären mehr als 4 Prozent der gesamten Flotte.

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