Zum Hauptinhalt springen

Zürcher Stadtrat äussert sich gegen neue Veloregel des Bundesrats

Kinder sollen noch in diesem Jahr auf dem Trottoir fahren dürfen. Richard Wolff hält das für keine gute Idee.

Geht es nach dem Bundesrat, dürfen Kinder bis zwölf Jahre zukünftig auf dem Trottoir fahren. Foto: Keystone
Geht es nach dem Bundesrat, dürfen Kinder bis zwölf Jahre zukünftig auf dem Trottoir fahren. Foto: Keystone

Der Bundesrat will Kindern bis zwölf Jahre das Velofahren auf dem Trottoir erlauben, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Der Vorschlag hat heftige Kritik ausgelöst (zum Bericht). Jetzt outet sich auch der Zürcher Stadtrat Richard Wolff (AL) als Gegner dieser Lösung. Diese schaffe nur neue Konflikte mit den Fussgängern, sagte er heute am Rande einer Medienkonferenz.

Velofahrer und Fussgänger zu mischen, sei grundsätzlich keine gute Idee. Viele Fussgängerinnen und Fussgänger würden sich heute schon gefährdet fühlen und sich deswegen bei der Stadt beschweren. Wenn Kinder nun das Trottoir zum Fahren nützen dürften, würde das nur neue Konflikte schaffen, sagte Wolff.

Velounfälle nehmen überproportional zu

Noch gefährdeter als Fussgänger sind jedoch nach wie vor die Velofahrerinnen und Velofahrer. Im Jahr 2018 waren fast die Hälfte (42 Prozent) der schwer verletzten Verkehrsteilnehmer mit dem Velo unterwegs. Die Velounfälle nahmen gemäss Angaben der Stadt in den vergangenen Jahren überproportional zu.

SDA/hwe

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch