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Zürcher Beamte verlieren automatischen Teuerungsausgleich

Angestellte der Stadt Zürich erhalten künftig nicht mehr automatisch einen Teuerungsausgleich. Der Gemeinderat folgte mit 62 zu 58 Stimmen einem Antrag der Regierung. Bei links-grün sorgt dies für Unmut.

Laut CVP schade der Automatismus den Mitarbeitenden mehr: Der Zürcher Gemeinderat. (Archivbild)
Laut CVP schade der Automatismus den Mitarbeitenden mehr: Der Zürcher Gemeinderat. (Archivbild)
Keystone

Die Löhne der städtischen Angestellten in Zürich werden künftig nicht mehr automatisch an die Teuerung angepasst. Das Stadtparlament folgte mit 62 zu 58 Stimmen einem Antrag der Regierung. Im Personalrecht steht neu, dass der Stadtrat bei einem Bilanzfehlbetrag der letzten Jahresrechnung ganz oder teilweise auf die Anpassung an die Teuerung verzichten kann. Die Ausnahmeregelung solle im Sinne einer Notbremse aufgenommen werden, ist die Begründung.

Unterstützt wurde der Antrag von FDP, GLP, CVP und EVP. Es brauche Manövriermasse, hiess es von der FDP. Alles andere sei verantwortungslos. Unter dem Strich schade der Automatismus den Mitarbeitenden mehr, als dass er nütze, sagte ein CVP-Sprecher.

SP für Erhalt der Kaufkraft

Die SVP wollte sogar noch weiter gehen. Ihrer Meinung nach sollte der Stadtrat bei einem Bilanzfehlbetrag der letzten Jahresrechnung ganz auf den Teuerungsausgleich verzichten.

Die links-grüne Ratsseite war gegen die Ausnahmeregelung. Die Kaufkraft solle in jedem Fall gewährleistet werden, sagte eine SP-Sprecherin. Eine Aussetzung der Teuerung komme einer Verminderung des Reallohns gleich.

Weiter keinen Einfluss auf die Löhne hat eine negative Teuerung. Dies ist explizit im Personalrecht festgehalten. Die Revision des Personalrechts geht nun in die Redaktionskommission.

SDA/kpn

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