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Zürcher Finanzvorsteher warnt vor «ruinösem Steuerwettbewerb»

Wegen des Streits mit der EU die Unternehmenssteuern fast halbieren? Die Pläne der kantonalen Finanzdirektorin kommen beim Stadtzürcher Kassenwart Martin Vollenwyder gar nicht gut an.

Patrick Kühnis
Für eine moderate Steuersenkung: Der Stadtzürcher Finanzvorsteher Martin Vollenwyder (FDP).
Für eine moderate Steuersenkung: Der Stadtzürcher Finanzvorsteher Martin Vollenwyder (FDP).
Nicola Pitaro

Die Stadt Zürich hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Die Firmen lieferten weniger Steuern ab als erwartet. Die beiden Grossbanken, von denen in guten Jahren jeder sechste Franken kam, zahlen frühestens ab 2014 (Credit Suisse) respektive 2017 (UBS) wieder Gewinnsteuern. Als die Bank Clariden Leu von der Bildfläche verschwand, fehlten plötzlich 15 Millionen in der Stadtkasse. Und wegen des schwachen Euros mussten Unternehmen untendurch, die sonst die fehlenden Steuereinnahmen vom Bankenplatz teilweise kompensieren. «Die Erträge bewegen sich seitwärts», sagt Zürichs Finanzvorsteher Martin Vollenwyder (FDP). «Wir müssen froh sein, dass sie nicht ganz eingebrochen sind.»

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