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Zürcher Gay-Bars boykottieren russischen Wodka

In Zürich ist der russische Schnaps nicht mehr erwünscht. Etwas Besonderes gegen Wladimir Putins homophobe Gesetze hat sich das Cranberry einfallen lassen.

Christian Messikommer
Cranberry-Mitbesitzer Jvan Paszti (r.) und sein Chef de Bar Reto Caduff.
Cranberry-Mitbesitzer Jvan Paszti (r.) und sein Chef de Bar Reto Caduff.
zvg
Zu Unrecht wurde die beliebteste Sorte, Stolichnaya, verdächtigt, russisch zu sein. Den Wodka gibt es zwar in Russland, aber er darf nicht exportiert werden. Die Brennerei SPI in Lettland produziert den Stoli für den Export.
Zu Unrecht wurde die beliebteste Sorte, Stolichnaya, verdächtigt, russisch zu sein. Den Wodka gibt es zwar in Russland, aber er darf nicht exportiert werden. Die Brennerei SPI in Lettland produziert den Stoli für den Export.
zvg
Kein seltenes Bild: Mehr Besucher als Platz im Cranberry.
Kein seltenes Bild: Mehr Besucher als Platz im Cranberry.
zvg
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Es hat damit angefangen, dass der Kolumnist des Satiremediums «The Onion», Dan Savage, zum Boykott von russischem Wodka aufgerufen hat. Dies als Zeichen an die russische Regierung, nachdem Präsident Wladimir Putin vor einem Monat das Gesetz gegen «Homosexuellen-Propaganda» unterzeichnet hat.

Die Bewegung ist durch die angelsächsischen Länder gerauscht und auch in der Schweiz angekommen. Die Zürcher Gay-Bar Cranberry an der Metzgergasse beim Rathaus geht aber noch ein Stück weiter: «Wir sperren den russischen Wodka nicht einfach weg und streichen ihn von der Karte, wir wollen ein Zeichen setzen», sagt Mitbesitzer Jvan Paszti.

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