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Zürcher müssen über Häusertausch entscheiden

Die AL hat Unterschriften gegen einen Deal des Zürcher Stadtrats mit der Anlagestiftung Swiss Life gesammelt. Rund 3000 haben das Referendum unterstützt.

Eine der betroffenen Liegenschaften: Das Gebäudes des Cabaret Voltaire im Niederdorf - hier ein Bild während der Manifesta 2016
Eine der betroffenen Liegenschaften: Das Gebäudes des Cabaret Voltaire im Niederdorf - hier ein Bild während der Manifesta 2016
Keystone

Das Referendum der Stadtzürcher AL gegen den Immobilien-Tausch im Zusammenhang mit dem Cabaret Voltaire ist zustande gekommen. Von den 3086 eingereichten Unterschriften sind 2915 gültig. 2000 sind für das Zustandekommen nötig. Wie die Stadt Zürich am Mittwoch mitteilte, findet die Abstimmung voraussichtlich am 24. September statt.

Die AL wehrt sich mit ihrem Referendum gegen das «skandalöse Tauschgeschäft». Der Zürcher Stadtrat will das Gebäudes des Cabaret Voltaire im Niederdorf sowie ein Wohnhaus im Quartier Enge von der Anlagestiftung Swiss Life übernehmen. Im Tausch dafür soll die Stadt der Swiss Life ein Wohn- und Geschäftsgebäude an der Rämistrasse 39 sowie das Areal mit dem Parkhaus Hallenstrasse in Riesbach überlassen. Auf diesem Grundstück soll eine neue Überbauung entstehen.

AL gegen «weitere Luxusimmobilie»

Die AL befürchtet , dass dort «eine weitere Luxusimmobilie» entsteht. So würde die spekulative Fehlentwicklung im Seefeld fortgesetzt. Ihrer Meinung nach sollen stattdessen Wohnungen mit fairen Mieten entstehen.

Beim Cabaret Voltaire selber sieht die AL wiederum einen «Rosstäuschertrick». Dass die Miete für den Kulturbetrieb dank dem Kauf um 100'000 Franken sinkt, kommt ihrer Meinung nach einzig dadurch zustande, dass die Stadt auf dem «exorbitanten Kaufpreis» einen Abschreiber von 2 Millionen Franken vornehme.

Mit diesem Geld könne die Stadt geradeso gut während 20 Jahren die bisherige Miete zahlen. Gegen die städtischen Beiträge an die Betriebskosten richtet sich das Referendum jedoch nicht.

SDA

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