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Zürcher Opferberatungsstelle ändert Namen

Die Zürcher «Beratungsstelle Nottelefon für Frauen gegen sexuelle Gewalt» heisst neu «Frauenberatung sexuelle Gewalt».

Mit der Namensänderung will die kantonale Opferhilfeberatung ihre Kernaufgabe stärker betonen, wie sie heute Freitag mitteilte. Beraten werden Frauen, die von ihrem Partner vergewaltigt und geschlagen, von ihrem Vorgesetzten sexuell belästigt oder von ihrem Hausarzt unangemessen angefasst werden. Zu den Klientinnen gehörten aber auch Frauen, denen im Ausgang K.O-Tropfen verabreicht wurden.

Seit der Gründung des Vereins «Nottelefon für vergewaltigte Frauen» im Jahre 1981 habe sich auf politischer und juristischer Ebene zwar einiges für die Frauen getan. Noch immer erlebten aber zwei von fünf Frauen im Laufe ihres Erwachsenenlebens physische oder sexuelle Gewalt. Die «Frauenberatung sexuelle Gewalt» berät die Frauen kostenlos, vertraulich und auf Wunsch auch anonym. Die Beratungsstelle befindet sich an der Langstrasse in Zürich.

SDA/jcu

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