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Zürcher Sozialinspektoren dürfen nicht mehr aufs Land

Ab Juli wird die Stadt Zürich ihre Sozialinspektoren nicht mehr an auswärtige Gemeinden ausleihen. Diese bedauern den Abbruch der Kooperation.

Zahlreiche Sozialdienste überprüfen die Leistungen an ihre Klienten.
Zahlreiche Sozialdienste überprüfen die Leistungen an ihre Klienten.
Daniel Kellenberger

Zürich – Die städtischen Sozialinspektoren, die Missbräuche in der Sozialhilfe aufklären, sind ein Exportschlager. Das Sozialdepartement hatte in der Vergangenheit mit 24 Zürcher Gemeinden sowie dem Kanton Glarus Leistungsvereinbarungen unterzeichnet und ihnen die neun Sozialdetektive (sechs Vollzeitstellen) gegen kostendeckende Bezahlung ausgeliehen. Die Nachfrage nach dieser Dienstleistung war gross, sodass der Stadtrat das Sozialinspektorat um zwei Stellen vergrössern wollte. Dagegen erwuchs im Gemeinderat aber Opposition von SVP, FDP, GLP, Grünen und AL, und der entsprechende Betrag wurde im Budget 2014 gestrichen.

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