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Zürcher Trams sind am häufigsten in schwere Unfälle verwickelt

Die meisten Tramunfälle mit Schwerverletzten oder sogar Toten ereignen sich in Zürich. Auch pro gefahrenen Kilometer nehmen die Zürcher Trams die Spitzenposition in der Schweiz ein.

Das beschädigte Unfallauto.
Das beschädigte Unfallauto.
Markus Heinzer, Newspictures
Bis ins Gebüsch: Das Tram kam weit von den Schienen ab.
Bis ins Gebüsch: Das Tram kam weit von den Schienen ab.
Markus Heinzer, Newspictures
Auch ein Mast scheint in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein.
Auch ein Mast scheint in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein.
Markus Heinzer, Newspictures
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Ein Zürcher Tram ist im Durchschnitt alle 540'000 Kilometer in einen gravierenden Unfall mit schweren Personenschäden oder sogar Toten verwickelt. Bei Berner Trams geschieht dies viel seltener, im Schnitt erst nach 946'000 Kilometern. Dies zeigt eine Auswertung der nationalen Ereignisdatenbank (NEDB). Gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz verlangte die «SonntagsZeitung» Zugang zu diesem Unfallregister des Bundesamts für Verkehr (BAV). Darin sind alle aussergewöhnlichen Ereignisse des öffentlichen Verkehrs seit 2010 verzeichnet.

Für Zürich sind in der Datenbank bis Ende 2012 insgesamt 67 schwere Unfälle registriert. Im Schnitt alle zweieinhalb Wochen ereignet sich hier eine Kollision mit massiven Personenschäden. Dies ist schweizweit ein Spitzenwert. Basel und Genf rangieren laut «SonntagsZeitung» bei den schweren Unfällen im Mittelfeld. Die überdurchschnittliche Unfallhäufigkeit in Zürich blieb auch der Aufsichtsbehörde BAV nicht verborgen. In einem unveröffentlichten Bericht stellt sie 2012 fest, dass «die Zahl der tödlichen Kollisionen pro Kompositions-Kilometer über einen Zeitraum von sieben Jahren in Zürich signifikant höher war als in den anderen Städten.»

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