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«Zürcher Velofahrer bezahlen Bussen, weil Alternativen fehlen»

Der tödliche Velounfall beim Hauptbahnhof bewegt Auto- wie Velofahrer. Dabei werden auch Vorwürfe gegen die Radfahrer erhoben und mehr Kontrollen gefordert. Dave Durner von Pro Velo Zürich nimmt Stellung.

Bis heute zu sehen: Blumen, Kerzen und allerlei andere Gegenstände am Unfallort. (5. Oktober 2013)
Bis heute zu sehen: Blumen, Kerzen und allerlei andere Gegenstände am Unfallort. (5. Oktober 2013)
Reto Oeschger
Der tödliche Verkehrsunfall ereignete sich am 23. September 2013.
Der tödliche Verkehrsunfall ereignete sich am 23. September 2013.
Reto Oeschger
Gefährliche Baustellen für Velos in der Stadt Zürich: Badenerstrasse stadtauswärts nach Bezirksgericht, 13.5.2013, ©Dominique Meienberg
Gefährliche Baustellen für Velos in der Stadt Zürich: Badenerstrasse stadtauswärts nach Bezirksgericht, 13.5.2013, ©Dominique Meienberg
Dominique Meienberg
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Der tödliche Velounfall veranlasste nicht nur über 4000 Personen, eine Petition für sichere Velowege zu unterzeichnen. Er führte auch zu einer regen, teils gehässigen Diskussion in der Kommentarspalte. Weshalb bewegt das Thema derart viele Leute so stark?

Immer wieder wird mir gesagt, dass es auf Zürichs Strassen emotionaler und aggressiver zu- und hergehe als in anderen Städten. Zum Beispiel Deutsche finden es krass, sich im Zürcher Verkehr zu bewegen. Die Gehgeschwindigkeit der Fussgänger ist die schnellste, schneller als in New York oder Tokio. Auch die Velo- und Autofahrer bewegen sich sehr schnell, alle sind gehetzt. Das bewegt offenbar alle. Und das Thema wird zum Teil auch von rechtsbürgerlicher Seite hochgespielt.

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