Zum Hauptinhalt springen

Dada wird städtisch

Das Cabaret Voltaire wird künftig der Stadt Zürich gehören. Die Stimmberechtigten haben den vorgeschlagenen Häusertausch mit der Swiss Life klar gutgeheissen.

«Es war immer sehr wacklig»: Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP). Video: mth/TA

Die Stadt Zürich kann das Dada-Haus mit dem Cabaret Voltaire an der Spiegelgasse 1 in der Altstadt kaufen und der Kultureinrichtung bis 2020 die Miete sowie einen jährlichen Betriebsbeitrag von 100’000 Franken bezahlen. Die Mehrheit der Stadtzürcher Stimmberechtigten hat am heutigen Abstimmungssonntag Ja gesagt zur langfristigen Sicherung des geschichtsträchtigen Hauses und zur Unterstützung des Kulturbetriebs.

Der Kauf des Hauses soll im Rahmen eines grösseren Liegenschaftentauschs mit der Anlagestiftung Swiss Life – der heutigen Besitzerin des Gebäudes – vonstattengehen. Dabei übernimmt die Stadt neben der Spiegelgasse 1 auch das Wohnhaus Engimattstrasse 17 in der Enge. Im Gegenzug überlässt sie der Swiss Life das Geschäftsgebäude Rämistrasse 39 sowie das Parkhaus-Grundstück Hallenstrasse 8 in Riesbach.

Der Zürcher Gemeinderat stimmte dem Kauf der Geburtsstätte der einstigen internationalen Avantgardebewegung Dada bereits im letzten März mit 90 zu 33 Stimmen zu. Mit 82 zu 42 Stimmen sagte der Rat damals auch Ja zu den jährlichen Betriebsbeiträgen von 100’000 Franken. Die vom Stadtrat beantragten 150’000 Franken fielen allerdings durch.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch