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Zürich hat ein Platzproblem

In der grössten Schweizer Stadt gibt es fast alles. Doch grosse Plätze zum Verweilen fehlen. Was tun? Ein Spaziergang mit ETH-Professor Vittorio Lampugnani.

«Elegant. Aber der Begriff Platz scheint mir hier ein wenig zu optimistisch»: Vittorio Lampugnani auf dem Sechseläutenplatz. Foto: Urs Jaudas
«Elegant. Aber der Begriff Platz scheint mir hier ein wenig zu optimistisch»: Vittorio Lampugnani auf dem Sechseläutenplatz. Foto: Urs Jaudas

Warum hat Zürich so wenige Plätze, die Lust machen, zu verweilen? Eine Flaniertour durch die Innenstadt mit ETH-Professor Vittorio Lampugnani soll Klarheit bringen. Der gebürtige Italiener lehrt und forscht seit über zwanzig Jahren an der ETH zur Geschichte der europäischen Stadt. Er ist ein Mann des sorgfältig gewählten Wortes, dafür sorgte seine Ausbildung an der deutschen Schule in Rom. Er wird von Bürgersteig und Strassenbahn reden. Von Aufenthaltsqualität, wenn man sich irgendwo wohlfühlen soll. Von Durchgangsqualität, wenn man bloss passieren soll. Und: von fehlender Aufenthaltsqualität.

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