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Zürich muss seine kalten Betten wärmen

Zweitwohnungen: Während der Immobilienmarkt völlig ausgetrocknet ist, stehen an den besten Lagen Wohnungen die meiste Zeit über leer. Das ist ungerecht.

Immobilienbesitzer nutzen ihre Wohnungen teilweise nur für die Nacht nach dem Opernbesuch: Blick in die Zürcher Altstadt.
Immobilienbesitzer nutzen ihre Wohnungen teilweise nur für die Nacht nach dem Opernbesuch: Blick in die Zürcher Altstadt.
Reto Oeschger

Bisher glaubte man, dass kalte Betten vor allem in den alpinen Bergtälern stehen. Dass viele davon auch in den Städten zu finden sind, ist man sich kaum bewusst. Dabei wurde in Zürich schon im Jahr 2000 jede 20. Wohnung als Zweitwohnsitz genutzt – oder auch als Drittwohnung. Und nach Beobachtungen aus den Quartieren werden es laufend mehr. Alles andere wäre auch überraschend, schliesslich ist Zürich heute nicht nur als Wohnort äusserst begehrt, die Stadt hat auch wirtschaftlich weiter an Bedeutung gewonnen – und ist stärker als früher mit dem Ausland verflochten.

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