Zum Hauptinhalt springen

Zürcher Polizisten sollen Angriffe auf Homosexuelle erfassen

Die Stadt Zürich wird zur Ausnahme: In Zukunft soll hier eine Statistik für Hassverbrechen aufgrund der Sexualität geführt werden. Laut Pink Cross nehmen diese zu.

Über 50'000 Menschen demonstrieren im Juni in Zürich im Rahmen der Zurich Pride für die Rechte von sexuellen Minderheiten. Foto: Keystone
Über 50'000 Menschen demonstrieren im Juni in Zürich im Rahmen der Zurich Pride für die Rechte von sexuellen Minderheiten. Foto: Keystone

Dieser Artikel wurde am 14. November erstmals veröffentlicht. Aus aktuellem Anlass bringen wir ihn noch einmal.

Gleich mehrere Angriffe in Zürich gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transmenschen oder Intersexuelle (LGBTI) haben im Sommer 2019 für Schlagzeilen gesorgt. Im Mai wurde am Lochergut ein LGBTI-Aktionsstand attackiert. Im Juni griffen unweit davon drei junge Männer nach der Zurich Pride ein schwules Pärchen tätlich an, und im September wurden zwei Schwule auf dem Hirschenplatz verprügelt. Die Angreifer sollen als Begründung «weil ihr schwul seid» angegeben haben, berichtete danach ein Opfer.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.