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Zürich-Nord ist das neue Zürich-West

Die SBB bauen in Oerlikon zwei Geschäftshochhäuser – obwohl der Markt für Büroflächen übersättigt ist. Kann das gut gehen? Eine Anfrage beim Vermieter bringt Erstaunliches zutage.

Die Zukunft ist gläsern: Der geplante Franklinturm am Westende des Bahnhofs Oerlikon.
Die Zukunft ist gläsern: Der geplante Franklinturm am Westende des Bahnhofs Oerlikon.
SBB
Auf über 13'000 m² Bürofläche sollen sich im Franklinturm Dienstleistungsunternehmen einmieten.
Auf über 13'000 m² Bürofläche sollen sich im Franklinturm Dienstleistungsunternehmen einmieten.
SBB
Mit 20'000 m² Nutzungsfläche ist der Andreasturm noch geräumiger als der Franklinturm.
Mit 20'000 m² Nutzungsfläche ist der Andreasturm noch geräumiger als der Franklinturm.
SBB
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Zürich wächst weiter in die Höhe: Zwischen 2016 und 2019 bauen die SBB beim Bahnhof Oerlikon zwei Bürohochhäuser – auf der Ostseite den Andreasturm und auf der Westseite den Franklinturm. Beide sind 80 Meter hoch, beide sind als Bürogebäude mit Läden und Restaurants im Erdgeschoss konzipiert.

Seit zwei Wochen wirbt der Immobilienbewirtschafter H&B Real Estate AG mit Zeitungsinseraten für die Büroflächen in den beiden Türmen. Auch auf der Immobilienplattform Homegate ist das Angebot zu finden. Im Andreasturm stehen rund 21'000 m² zur Vermietung, im etwas schmaleren Franklinturm 13'000 m². Zum Vergleich: Der 126 Meter hohe Prime Tower hat eine Mietfläche von 40'000 m². Laut Homegate kostet der Quadratmeter in beiden SBB-Türmen im Schnitt 430 Franken pro Jahr. Das ist mehr als der städtische Durchschnitt, jedoch weniger als im Stadtzentrum, wo pro Quadratmeter durchschnittlich 526 Franken gezahlt werden.

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