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Zürichs Bürgerliche planen für 2014 einen Grossangriff

FDP, SVP und Grünliberale wollen ihre Schlappe bei den nächsten Wahlen vergessen machen. Bei der SVP hat die gestrige Wahl Auswirkungen auf die künftige Taktik.

Muss nochmals über die Bücher: FDP-Präsident Michael Baumer.
Muss nochmals über die Bücher: FDP-Präsident Michael Baumer.
Sophie Stieger

Die Freisinnigen werden ihr Verlierer-Image nicht los: Vor drei Jahren haben sie nach dem Rücktritt von Kathrin Martelli ihren dritten Sitz an Daniel Leupi von den Grünen verloren, gestern mussten sie den zweiten Sitz von Finanzvorsteher Martin Vollenwyder an die Konkurrenz abgeben.

Parteipräsident Michael Baumer sagt, der bürgerliche Block sei bereits vor den gestrigen Wahlen untervertreten gewesen, nun sei das Missverhältnis noch grösser. Die FDP werde bei den Gesamterneuerungswahlen im Februar 2014 sicher mit zwei Kandidaten antreten. «Wir müssen den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, wie die Alternative zu einem so unausgewogenen Stadtrat aussehen könnte.» Ob Marco Camin neben dem Bisherigen Andres Türler nochmals ins Rennen steigen wird, liess Baumer offen.

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