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Zürichs einsamster Pfosten ist verschwunden

Das Unikum an der Bahnhofstrasse wurde gerammt – und darauf von der Stadt für nicht mehr nötig befunden.

Pfosten 31 ist einem Unfall zum Opfer gefallen. Foto: Dominique Meienberg
Pfosten 31 ist einem Unfall zum Opfer gefallen. Foto: Dominique Meienberg

Er war der exzentrischste Pfosten der Stadt, der Pfosten 31 – allein und ausgesetzt mitten auf dem Trottoir vor dem Haus Bahnhofstrasse 31. Dort hätte gar nie ein Pfosten stehen dürfen, denn die Renovation der Bahnhofstrasse sah keine Pfosten vor. 36 Millionen Franken investierte die Stadt zwischen 2012 und 2014, um ihrer berühmtesten Strasse, ihrem touristischen Zentrum das einstige Renommee zurückzugeben. «Internationale Ausstrahlung» war das Ziel, das mit edlen Baumscheiben und eleganten Schlitzrinnen verfolgt wurde. Profane Pfosten sind da fehl am Platz, einzig die versenkbaren Poller der Bijoutiers sind zugelassen.

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