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Zürichs vergessener Stadtfotograf

Über 7000 Häuser, Plätze und Strassenzüge hat Friedrich Ruef-Hirt Anfang 1900 akribisch erfasst. Jetzt sind die Bilder erstmals zu sehen.

Zürich über Eck: Der Fotograf Friedrich Ruef-Hirt hat Anfang des letzten Jahrhunderts über 7000 Bilder von Zürcher Strassenzügen und Häusern gemacht. Rund 50 Prozent der Gebäude von damals...
Zürich über Eck: Der Fotograf Friedrich Ruef-Hirt hat Anfang des letzten Jahrhunderts über 7000 Bilder von Zürcher Strassenzügen und Häusern gemacht. Rund 50 Prozent der Gebäude von damals...
Baugeschichtliches Archiv Stadt Zürich
...stehen heute noch. Wie hier das Eckhaus Marta-/Badenerstrasse.
...stehen heute noch. Wie hier das Eckhaus Marta-/Badenerstrasse.
Baugeschichtliches Archiv Stadt Zürich
...und so verwaist wirkten die Badenerstrasse und die Seebahnstrasse, wo heute Tausende Autos pro Tag verkehren.
...und so verwaist wirkten die Badenerstrasse und die Seebahnstrasse, wo heute Tausende Autos pro Tag verkehren.
Baugeschichtliches Archiv Stadt Zürich
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Gespenstisch war es, das Zürich Anfang des letzten Jahrhunderts. Zumindest beschleicht einen das Gefühl, auf eine völlig leblose Geisterstadt zu blicken, wenn man die Fotos der Ausstellung «Über Eck. Zürich um 1910» im Baugeschichtlichen Archiv betrachtet.

Die Strassen sind leer, es gibt fast keine Bäume und kaum Menschen. Sind doch mal Personen auszumachen, stehen sie da wie Schaufensterpuppen. Schliesslich galt es damals noch, mucksmäuschenstill zu stehen, damit man auf den Fotografien mit langer Belichtungszeit nicht verschwommen abgebildet wurde.

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