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Stäfner Dorfmusik hat finanzielle Probleme

Stäfa - Finanziell sei man derzeit nicht auf Rosen gebettet, steht in einer Mitteilung zur 133. Generalversammlung des Musikvereins Verena Stäfa, die kürzlich stattfand. Nur dank eines grosszügigen Legats habe man die Jahresrechnung 2009 positiv abschliessen können. Um der angespannten Finanzlage Herr zu werden, habe die Versammlung beschlossen, auf die Sparbremse zu treten, mehrere Budgetposten zu streichen sowie die Mitgliederbeiträge zu erhöhen. Ohne Neumitglieder und gesunde Finanzen sei die Existenz des Vereins längerfristig gefährdet, sagt Revisor Arthur Kindlimann. Und: «Kann man sich die grösste Gemeinde am rechten Seeufer ohne eigene Dorfmusik vorstellen?»

Die gute Nachricht: Der Musikverein hat nach einer sechsmonatigen Vakanz wieder einen musikalischen Leiter. Im Januar hat der Lachner Hanspeter Kunz das musikalische Zepter in der Stäfner Dorfmusik übernommen. Es dürfe daher wieder etwas optimistischer in die Zukunft geschaut werden, teilt der Verein mit. Trotz dieser positiven Nachricht steige im Verein das Sorgenbarometer gleichwohl an. Zusätzlich zum finanziellen Druck werde man von akuten Nachwuchssorgen geplagt. Austritte und Dispensgesuche würden das gemeinsame Musizieren beeinträchtigen. (may)

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