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Stähli behauptet Leaderstellung

Lukas Stähli vom LC Meilen bleibt auch nach der Jungfrau-Meile Erster im Post-Cup. An einen Sieg glaubt er aber nicht.

Leichtathletik - LC-Meilen-Langstreckler Lukas Stähli (26) hat seine Führung im Post-Cup-Zwischenklassement verteidigt, obwohl vieles gegen ihn gesprochen hatte. Die Jungfrau-Meile über 1609,34 m ist für ihn eine zu kurze Distanz. Doch mit Platz 8 überraschte er positiv und punktete so, wie er sich dies für den optimalen Fall ausgemalt hatte. «Mit dem Rang und den 3 Zählern bin ich zufrieden», sagte er, «mit dem Rennen allerdings nur bedingt.» Der Grund für die selbstkritische Haltung war der Endspurt. Rolf Rüfenacht (4.) und Stephen Staehli (6.) überspurteten ihn, obwohl er diese Gegner in einem Finish auch über diese Distanz in Reichweite sieht. Stähli beanstandete seine Leistung: «Ich übersäuerte völlig ungewohnt und konnte nicht leiden wie gewöhnlich.» Als gutes Zeichen hingegen wertete er, dass er Michel Brügger (9.) hinter sich lassen konnte. «Brügger lief die 1500 m in diesem Sommer auf der Bahn in 3:51 Minuten, ich hingegen in 3:51», sagte er.

Das Ziel der besten fünf

Nun dauert es nochmals zweieinhalb Monate bis zum Finale des Post-Cups mit den vorweihnächtlichen Stadtläufen in Bulle, Basel und Zürich. Fragt sich, wie Stähli nun seine Stellung sieht und seine Erfolgsaussichten beurteilt. Er hält sich zurück: «Die Leaderposition kann ich eh nicht halten. Mit Philipp Bandi, Viktor Röthlin oder Christian Belz kann ich nicht mithalten.» Und darum formuliert er für sich: «Beende ich den Post-Cup unter den besten fünf, bin ich zufrieden. Wirds am Schluss gar Rang 4, hätte ich das Maximum herausgeholt.» (jgg)

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