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Strassen-Knatsch: Uitikon schweigt

Uitikon. - Braucht es für die Sanierung der Uetlibergstrasse - einer Zufahrtsstrasse zum Hotel Uto Kulm - eine Baubewilligung? Die Rechtslage ist nicht geklärt, weshalb die kantonale Baudirektion vorsorglich einen Baustopp verhängt hat; die Gemeinde Uitikon foutiert sich jedoch darum (TA vom 15. August). Weshalb? Der Gemeinderat verzichte auf weitere Kommentare zu diesem Thema, schreibt Werkvorstand Fredy Lienhard (SVP) in einem E Mail - acht Tage nachdem ihm der TA Fragen zum umstrittenen Vorgehen geschickt hat. Lienhard hatte das Vorgehen der Gemeinde im «Limmattaler Tagblatt» verteidigt: Das von Regierungsrat Markus Kägi (SVP) verhängte Sanierungsverbot habe Uitikon nicht respektieren können, weil die Uetlibergstrasse wegen ihres schlechten Belags in einem «sicherheitswidrigen Zustand» gewesen sei. Gerne hätte der TA gewusst, was genau darunter zu verstehen ist. War es lebensgefährlich, die Uetlibergstrasse zu befahren? Ebenso interessiert hätte, wie Lienhard als Mitglied der SVP, die stets auf die Einhaltung der Rechtsordnung pocht, zum Vorgehen Uitikons steht.

Die Baudirektion hat mittlerweile die von Uitikon angeforderten Unterlagen rund um die Sanierung erhalten und wird diese nun prüfen. Danach wird sich Baudirektor Kägi mit Vertretern der Gemeinde treffen, um das Ergebnis der Analyse und das weitere Vorgehen zu besprechen. Noch offen ist, wann dieses Gespräch stattfinden wird. (sth)

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