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Studer: Noch keine Ergebnisse am Runden Tisch

Im Kampf um die Stellen beim Regensdorfer Audiohersteller Studer haben sich zum ersten Mal Belegschaftsvertreter und Harman-Berater getroffen.

Regensdorf - Am Montag haben sich ein Beauftragter des Harman-Konzerns, die Gewerkschaft Unia und eine Delegation der Studer-Belegschaft über die Zukunft der Firma unterhalten. Der amerikanische Harman-Konzern hatte im September entschieden, den Produktionsbereich der Herstellerin von Audiogeräten nach England zu verlegen und in Regensdorf 35 Stellen zu streichen. Zum ersten Runden Tisch trafen sich die Parteien auf Einladung von Regierungsrätin Rita Fuhrer (SVP). Noch konnten sie sich aber nicht einigen.

Die Arbeitnehmerseite habe Vorschläge zur Rettung des Standorts eingebracht, sagte Roman Burger, Geschäftsleiter von Unia Zürich. Der Harman-Konzern, der sich durch einen externen Berater vertreten liess, sei nicht darauf eingegangen. Seine Stellungnahme erwartet Unia bis zum nächsten Treffen im Verlauf dieser Woche.

Rita Fuhrer greift nicht ein

Die Volkswirtschaftsdirektion stellte gestern klar, dass sie lediglich den Dialog zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite ermögliche. Rita Fuhrer werde nicht in die unternehmerischen Freiheiten des Konzerns eingreifen, sagte ihr Sprecher, Bruno Sauter. Ob die Regierungsrätin an den nächsten Treffen teilnehmen wird, sei offen.

Für den Einsatz Rita Fuhrers hatte sich in den letzten Tagen der Unternehmer Otto Ineichen stark gemacht. Er verspreche sich viel von Fuhrers Engagement, «weil sie pragmatisch ist», hatte sich Ineichen letzten Freitag im Blick zitieren lassen. Ineichen wie die Unia und die verbleibenden rund 75 Angestellten sind überzeugt, dass eine Verlagerung der Produktion das Ende von Studer bedeuten würde. (hz)

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