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Tatort Endlager

Seit Gorleben zum Entsorgungsort für Atommüll bestimmt wurde, reissen die Proteste nicht ab. Was im Wendland los ist, lässt mögliche Szenarien im Weinland erahnen.

Bauern und links-grüne Atomkraftgegner kämpfen in Gorleben seit Jahrzehnten gegen ein Endlager im Salzstock. Foto: Axel Heimken (DPA)
Bauern und links-grüne Atomkraftgegner kämpfen in Gorleben seit Jahrzehnten gegen ein Endlager im Salzstock. Foto: Axel Heimken (DPA)

Ein Traktor nach dem anderen knatterte an der Mehrzweckhalle Marthalen vorbei. Die Fahrer drückten kräftig auf die Hupe. «Kein Endlager im Weinland» stand auf den Transparenten. Die Traktorenkolonne, die im vergangenen Juli durch Marthalen fuhr, gab einen Vorgeschmack auf das, was die Region erwarten könnte, wenn dort wirklich ein Endlager für Atommüll entstehen soll. Seit dem 30. Januar ist das wahrscheinlicher geworden. Die Nagra gab an jenem Freitag bekannt, dass für sie nur noch zwei Standorte für ein Endlager infrage kommen: das Weinland und der Bözberg.

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