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Tausend sind gegen Busgarage

Gegen das geplante Depot im Landwirtschaftsgebiet Arn ob Horgen hat die IG Lebensraum 1151 Unterschriften gesammelt.

Von Arthur Schäppi Horgen – Im Kampf gegen das regionale Busdepot kann die IG Lebensraum Horgen, Horgenberg, Arn jetzt auch auf Unterstützung aus der Bevölkerung zählen. 1151 Personen haben die von der IG lancierte Petition, die das Busdepot im Grünen verhindern will, unterzeichnet. Vorgesehen ist das Gebäude ob der Autobahn im Landwirtschaftsgebiet Arn in Horgen. Mit der Petition werden Gemeinderat und Planungsgruppe Zimmerberg (ZPZ) aufgefordert, das Projekt der Busfirma AHW-Busbetriebe AG «nicht weiter zu unterstützen». Die Unterschriftenbögen überreichten IG-Vertreter gestern dem Horgner Gemeindepräsidenten Theo Leuthold (SVP) und Bauvorstand Joggi Riedtmann (SP). «Die erfreulich hohe Zahl von Unterschriften kam in nur sechs Wochen zusammen», sagte IG-Sprecher Thomas Krähenmann bei der Petitionsübergabe. Sie machten deutlich, dass «nicht bloss ein paar vermeintliche Fundamentalisten», sondern breite Kreise der Horgner Bevölkerung keine weitere Ausdehnung des Siedlungsgebiets auf Kosten von Landwirtschaftsland wollten. Gemeinde für «Notlösung» Damit das Landwirtschaftsland ohne Einzonung für die Busgarage umgenutzt werden kann, will die ZPZ dem Regierungsrat im regionalen Richtplan einen speziellen Eintrag für die Busgarage beantragen. Bei der Entgegennahme der Unterschriftenbögen machte Gemeindepräsident Leuthold klar, dass die Horgner Exekutive ein neues, zentrales Busdepot für sinnvoll erachte und den Standort in der Arn mangels geeigneter Alternativen innerhalb des Siedlungsgebiets «im Sinne einer Notlösung» befürworte. Dank der vom Gemeinderat eingeforderten Gestaltungsplanpflicht habe letztlich die Gemeindeversammlung das letzte Wort im Bewilligungsverfahren, ergänzte Bauvorstand Riedtmann. Auf offene Ohren stiessen die Petitionäre mit ihrer Forderung, wonach statt der «Grossgarage» eine dezentrale Lösung mit mehreren kleineren Depotstandorten innerhalb des Siedlungsraums geprüft werden müsse. Er werde dieses Anliegen als Vizepräsident der ZPZ in die ZPZ-Geschäftsleitung tragen, versprach der Horgner Bauvorstand. In der neuen Busgarage wollen die Betreiber Platz für lange Gelenkbusse schaffen.

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